Glossarium

A

  • Aktive Inhaltsstoffe

    Bei der Produktion von Schönheits- und Hautpflegeprodukten verwenden die traditionelle Kosmetikhersteller aktive Inhaltsstoffe basierend auf pflanzlichen, tierischeren und künstlichen Wirkstoffen mit anerkannten Eigenschaften für die Rehydratisierung und den Schutz der Haut und für die Modifizierung von Hautoberflächen.

    Biokosmetik-Labors verwenden natürliche Wirkstoffe, vorzugsweise aus pflanzlichen und mineralischen Quellen, wie z.B. ätherischen Ölen und natürlichen Mineralwasser.

    Um seine Produktlinie der feuchtigkeitsspendenden Cremes, Waschlotionen und Hautpflege-Produkten für extrem empfindliche und reaktive Haut, sowohl für Babys und ihre Mütter, zu entwickeln hat Alpaderm,  das organische schweizerische Kosmetiklabor, fast 80 natürliche Wirkstoffe, ohne jegliche künstliche Zusatzstoffe,wegen ihrer wohltuenden und hypoallergenen Eigenschaften sorgsam auserwählt.

  • Allergen (Allergieauslöser)

    Ein Allergen ist eine Substanz, ein Partikel oder organischer Körper, der beim Kontakt über die Vermittlung des Immunsystems eine Überempfindlichkeitsreaktion bei einer Person auslöst, die durch einen vorhergehenden Kontakt sensibilisiert worden ist.

    Unter den bekanntesten Allergenen findet man Staub, Blütenstaub, Schimmelpilz, Tierhaare, Milben, Insektengift, Ei, Erdnüsse, Latex oder Milchsaftfrüchte (Kiwi, Avocado, Banane), Doldenblütler, Meeresfrüchte, Milch und Nahrungszusätze.

    Zahlreiche in der Kosmetik verwendete Wirkstoffe, die mit Hilfe von Erdöl hergestellt werden, können eine allergische Reaktion hervorrufen, das heisst Allergene sein.

    Das Schweizer Bio-Labor Alpaderm selektioniert ausschliesslich natürliche, antiallergische Wirkstoffe ohne Zusatz chemischer Stoffe für die Entwicklung seiner Pflegeprodukte für Haut und Harre.

  • Allergie

    Die Allergie oder Hypersensitivität ist eine unangemessene und übertriebene Abwehrreaktion des Immunsystems, hervorgerufen durch dem Organismus fremde Substanzen (Allergene). Bei auftreten einer Allergie empfindet der Körper eine normalerweise gut verträgliche, harmlose Substanz als gefährlich. Genetische Faktoren (Vererbung) tragen zu einem erhöhten Allergie-Risiko bei. Die häufigsten Symptome zeigen sich an den Atemwegen (Asthma bronchiale), an den Schleimhäuten (allergische Rhinitis (Heuschnupfen), Mundschleimhautschwellungen, Konjunktivitis (Bindehautentzündung) und an der Haut Kontaktekzema, (Urtikaria), atopische Dermatitis (Neurodermitis). Die Therapie letzterer erfolgt in der Medizin im Allgemeinen durch die Verordnung von Antihistaminika und Kortison. Diese sind sehr bedingt geeignet für den empfindlichen und unreifen Körper von Kleinkindern.

    Die Vorbeugung von Hautallergien durch den Gebrauch natürlicher kosmetischer Cremes, ohne Parabene und Zusatzstoffe, angereichert mit aktiven hypoallergenischen Inhalten zeigt signifikante Resultate.

  • Allergisierend

    In unserem täglichen Umfeld existieren hunderte allergene Substanzen, welche bei immer mehr Kindern Intoleranzreaktionen der Haut hervorrufen. Um der Bedrohung von atopischer Dermatitis (Neurodermitis) und Ekzemen vorzubeugen, empfiehlt es sich prophylaktische Massnahmen der Reinigung und kosmetischen Pflege anzuwenden. Die Wahl von bio hypoallergenischen Produkten kann helfen den direkten Kontakt der Haut mit vielen allergischen Stoffen zu vermeiden.

  • Alpaderm

    Das Laboratorium Alpaderm bietet eine BIO Pflegeserie für sehr empfindliche Haut von Kindern und Erwachsenen.

  • Alpenwachscreme - Cérat des Alpes

    Aus der Antike stammend ist das Cérat de Galien eine der ältesten Formeln der europäischen Kosmetik.

    Das „Cérat des Alpes“ – Alpenwachscreme wurde von France Bourély-Jaczynski, Dr. der Pharmazie (Paris) und Biologin (Berkeley - USA) für ihre Tochter Lily aus dem „Cérat de Galien“ weiterentwickelt. Dabei wurden die Proportionen beibehalten, aber die Inhaltsstoffe angepasst. Natriumborat wurde durch ein Derivat des traditionellen Essigs, Rosenwasser durch ein natürliches Mineralwasser der schweizer Alpen aus 1800 m Höhe und Süssmandelöl durch Jojoba-, Nachtkerzen- und Boretschöl ersetzt, welche reichhaltiger an essentiellen Fettsäuren sind.

    Mehrere Marken-Produkte verwenden den paragenerischen Namen Cold Cream in Bezug auf eine ähnliche Zubereitung.

  • Ätherische Öle

    Ätherische Öle werden durch eine Wasserdampfdestillation von aromatischen Pflanzen gewonnen. Dafür wird entweder die ganze Pflanze verwendet oder nur einzelne Teile (Holz, Blätter, Früchte, Blüten, Wurzeln, etc.) Zu beachten ist, dass Zitrusöle nicht durch Destillation sondern durch Kaltpressung ihrer Schale gewonnen werden. Deshalb zählt man sie nicht zu den essentiellen Ölen.
    Bekannt schon in der Antike wurden ätherische Öle auf Grund ihres Duftes für diverse religiöse Bräuche genutzt. Wegen ihrer antiseptischen und Fäulnis entgegenwirkenden Eigenschaften wurden sie zur Balsamierung und Mumifizierung von Körpern verwendet. Im Mittelalter machte man sich ihre positive Wirkung auf Verdauung und Atmung zu Nutze. Im 20. Jahrhundert bis hin zu unserer Zeit hat die Beliebtheit der ätherischen Öle ständig zugenommen. Dies ist damit zu rechtfertigen, dass ihre therapeutischen Eigenschaften immer besser durch Universitäten auf der ganzen Welt studiert werden.
    Die Pflegekosmetika mit dem Biolabel speziell für sensible und trockene Haut nutzen ätherische Öle, wie zum Beispiel das der Kamille wegen ihrer entzündungshemmenden und beruhigenden Qualitäten.

  • Atopie

    Der medizinische Begriff Atopie beschreibt eine genetisch bedingte Neigung dazu, mit Überempfindlichkeitsreaktionen, nämlich mit allergischen Reaktionen vom Soforttyp, auf den Kontakt mit ansonsten harmlosen Substanzen aus der Umwelt zu reagieren. Atopie bezeichnet also eine körperliche Bereitschaft zu einer krankhaft erhöhten Bildung von Antikörpern.

    In verschiedenen Schweregraden leiden bis zu 20% der Kinder der westlichen Welt an atopischen Beschwerden, Tendenz steigend. Oft sind Kleinkinder unter 2 Jahren davon betroffen, manchmal sogar schon Babys im ersten Lebensmonat. Das atopische Ekzem ist meist das erste Anzeichen der Atopie. Als erste Symptome werden Irritationen und Trockenheit der Haut, eine erhöhte Reizbarkeit, oft begleitet von unangenehmen Juckreiz festgestellt. Diese können sich weiterentwickeln zu Asthma und Heuschnupfen.

    Oft entwickelt sich die Atopie zu einer chronischen Krankheit, durch häufige Rückfälle gezeichnet. Bis zum heutigen Tag existiert keine Behandlung, welche die Atopie heilen kann, nur ihre Symptome können behandelt werden. Einige einfache Regeln helfen die Lebensqualität der an Atopie leidenden Kinder zu verbessern: Vermeidung von Produkten wie Wolle, Parfüm, Weichspüler, allergenhaltige Lebensmittel wie Ei oder Erdnüsse, Lüften der Wohnung und die Nutzung biologischer Kosmetikprodukte ohne Zusatzstoffe mit natürlichen feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen wie die Alpenwachscreme.

  • Atopische Dermatitis (Neurodermitis)

    Atopische Dermatitis oder Neurodermitis ist eine Hautkrankheit. Hauptsymptome sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut , sowie ein starker Juckreiz. Diese treten vor allem auf den Wangen, der Stirn, Ellenbogen und Knien auf. Sehr oft sind Kinder, die erblich vorbelastet sind, schon vor ihrem zweiten Lebensjahr von Neurodermitis betroffen. Es handelt sich um eine chronische Krankheit, die in Schüben auftritt, abgelöst von ruhigeren Perioden, in denen die Hautschädigungen zwar vorhanden, aber minimal sind.

    Obwohl kortisonhaltige Cremes und Antihistaminika im Allgemeinen für die Behandlung der Symptome verschrieben werden, sind sie nicht unbedenklich für die kleinen Patienten.

    Wir wissen das die Trockenheit der Haut ein Hauptfaktor der atopischen Dermatitis ist. Begleitet von der Kontrolle des unmittelbaren Umfeldes des Kindes, verhilft die Benutzung von Bio-Cremes angereichert mit natürlichen feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen, wie Nachtkerzen-, Jojoba- und Borretschöl die empfindliche Haut zu nähren und das Auftreten von Hautausschlägen zu verlangsamen.

C

  • Calendula Calendula officinalis

    Calendula Calendula officinalis

    Die Ringelblume wird in Gärten in ganz Mitteleuropa kultiviert, als Wildpflanze existiert sie nicht mehr. Ihre schönen gelben Blüten weisen viele positive Eigenschaften auf. Kosmetische eigenschaften: Die Ringelblume besitzt hervorragende reizlindernde Wirkstoffe. Feuchtigkeitsspendend und antiseptisch wirkend, wird sie oft als die Pflanze der Haut par excellence betrachtet. Ihre schützenden Eigenschaften helfen bei der Behandlung von Schrunden, Hautaufschürfungen und Rissen.

  • Cerat von Galien (Cold cream)

    Galien (131 – 216), einer der angesehensten Mediziner der Antike seit Hippokratus, hinterliess eine bedeutende Abhandlung, welche annähernd 500 Artikel über die Medizin, Philosophie … und Pharmazie enthält.

    Zum Beispiel entwickelte er eine Cremezubereitung auf der Basis von Bienenwachs, welche man „Cérat von Galien“ nennt. Diese wird auch heute noch in sehr vielen Magistralrezepturen für Hautprodukte wegen ihrer sehr reichhaltigen Wirkstoffe genutzt. Das Cérat von Galien hilft wirksam gegen trockene Haut, wundgelegene Stellen, Schwangerschaftsstreifen, … gleichzeitig fördert es auch die Regeneration der sehr empfindlichen Epidermis. In der Regel besteht es aus weissem Bienenwachs, Süssmandelöl, Rosenwasser und Natriumborat.

    Um das Risiko allergischer Reaktionen auf ein Minimum zu reduzieren, hat ALPADERM diese Formel weiterentwickelt, indem Rosenwasser und Süssmandelöl durch weniger allergieriskierende Pflanzen wie Kamille, Jojoba- und Nachtkerzenöl ersetzt wurden. Neu getauft auf „Cérat des Alpes“ – Alpenwachssalbe entspricht diese neue Formel besonders der reaktiven und sensiblen Haut von Babys und Müttern.

E

  • ECOCERT

    ECOCERT ist eine Organisation zur Bio-Zertifizierung (Bio-Siegel), gegründet im Jahr 1991 in Frankreich, welche von Staatsorganen und Behörden betreut wird. Sie hat ihren Sitz in Europa, führt allerdings Inspektionen in über 80 Ländern durch und ist damit einer der größten Bio-Zertifizierungsorganisationen in der Welt.

  • Ekzem

    Das Ekzem (grch. έκζεμα, ekzema = Aufgegangenes; Syn. Juckflechte) ist eine Hauterkrankung, die sich in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut äußert. Die Gruppe der Ekzeme kann in zwei Formen unterschieden werden:

    das atopische Ekzem, charakteristisch durch eine genetische Veranlagung, welche vor allem auch Kleinkinder betrifft und das Kontaktekzem, welches durch den Kontakt des Körpers mit Allergenen ausgelöst wird.

    Charakteristisch durch Hautverletzungen mit unregelmässigen Rändern, teilweise mit Mikrobläschen oder trocken, löst das Ekzem Juckreiz aus, welcher extrem unangenehm sein kann. Die Haut verkrustet und wird schuppig.

    Es gibt eine natürliche Alternative gegenüber der langandauernden Nutzung kortisonhaltiger Cremes, um die Symptome zu verringern und eine Erleichterung zu erzielen. Feuchtigkeitscremes ohne Allergene angereichert mit sehr reichhaltigen natürlichen Wirkstoffen tragen zur Wiederherstellung der Haut bei. Die Omega 3 und 6 des ätherischen Nachtkerzenöls, welche von ALPADERM genutzt werden, besitzen anerkannte anti-ekzematische und feuchtigkeitsfördernde Wirkung.

  • Epidermis

    Die Epidermis bildet als äußerste Hautschicht die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt. Sie ist mehrschichtig und besteht zu 90 Prozent aus Keratinozyten, den eigentlichen Epidermiszellen, die durch so genannte Desmosomen zusammengehalten werden. In den obersten Schichten besteht die Epidermis aus verhornten Plattenepithelzellen. Man unterscheidet insgesamt fünf Schichten: Hornschicht (Stratum corneum), Glanzschicht (Stratum lucidum), Körnerschicht (Stratum granulosum), Stachelzellschicht (Stratum spinosum), Basalschicht (Stratum basale).

    Die Dicke der Epidermis variiert im Millimeterbereich, entsprechend der verschiedenen Zonen des Körpers, speziell an Handflächen und Fusssohlen. Die Epidermiszellen von der Basalmembran geboren, einer dünnen sehr aktiven Zellschicht. Innerhalb von 3 bis 4 Wochen entwickeln sich die Zellen und werden von den jüngeren Zellen nach aussen geschoben, sterben schliesslich ab, indem sie sich in eine Keratinschicht, einem harten Protein, welches zur Solidität der Haut beiträgt, umwandeln. Nach und nach werden diese toten Zellen eliminiert und von neuen ersetzt. Unter diesen Zellen befinden sich auch die Keratinozyten, welche das Keratin produzieren und die Melanozyten, welche das Melanin, ein Protein, welches bestimmend für die geringere oder stärkere Färbung unserer Haut ist.

    Da die Epidermis in direktem Kontakt mit der Aussenwelt steht, besitzt sie, trotz ihrer geringen Dicke, eine wichtige Schutzfunktion. Schweiss und Talg produzieren auf ihr einen glänzenden leicht sauren Film, welcher das Eindringen von Bakterien verhindert und die Haut zart und weich hält.

    Ist die Epidermis Umwelteinflüssen (Klimakonditionen, irritierende Kosmetikprodukte, etc.) oder allergischen Einflüssen ausgesetzt, trocknet sie aus. Ihr empfindliches Gleichgewicht ist also unterbrochen uns so wird dir Tür für viele Erkrankungen wie zum Beispiel die atopische Dermatitis, welche gerade bei kleinen Kindern immer häufiger auftritt, geöffnet.

    Um das Austrocknen der Haut wirkungsvoll bekämpfen zu können, hat das Schweizer Bio Laboratorium Alpaderm eine antiallergische Pflegeserie mit natürlichen Wirkstoffen, welche für Kinder- und Erwachsenenhaut intensiv feuchtigkeitsspendend sind, entwickelt. Besonders geeignet ist das Cerat des Alpes – die Alpenwachscreme, um trockener sensibler Haut zu helfen, ihren natürlichen Lipidfilm wiederherzustellen.

H

  • Hypoallergen, Antiallergisch

    Hypoallergen ist ein Begriff, der häufig im Zusammenhang mit Kosmetik verwendet wird. Hypoallergen bedeutet "wenig sensibilisierend" oder "enthält keine Stoffe mit einem bekannten allergenen Potential". Dies ist vor allem für Menschen mit empfindlicher, sensibler Haut wichtig, welche klassische Kosmetikprodukte nicht vertragen.

    Dank einer rigorosen Auswahl der natürlichen Wirkstoffe, die aus den am wenigsten allergischen Pflanzen stammen und einer Eliminierung von Zusatzstoffen und Syntheseprodukten, tragen die hypoallergenischen Produkte des Bio Laboratoriums ALPADERM dazu bei, die empfindliche und sensible Haut von Kindern, welche unter Allergien leiden, zu schützen.

J

  • Jojobaöl (Simmondsia chinensis)

    Dieser “wilde Haselstrauch”, wächst in den Wüsten von Zentralamerika und von Südamerika. Seine Wurzeln verankern sich bis 30 Meter im sandigen Boden und nehmen die Mikro-Feuchtigkeit des Bodens auf. Deshalb können sie eine vollständige Dürre von 12 bis 18 Monaten überwinden. Er produziert im wilden Zustand bis zwei Kilo ölhaltige Samen, von denen man das Jojobaöl gewinnt. Die Indianer benutzen diese Pflanze seit Jahrhunderten für ihre Heilkraft und verschönerungs-tugenden, insbesondere für die Haut und die Haare.

    Kosmetische Eigenschaften :
    Jojobaöl hat eine bemerkenswerte schützende und altersvorbeugende Wirkung. Es ist wie flüssiger Wachs, dessen Verwandtschaft mit dem Hauttalg die Aufrechterhaltung des Wasserfettfilms garantiert, die Synthese von Elastin aktiviert und den Wasserverlust der Zellen bremst. Damit ist das Jojobaöl ideal für ausgetrocknete und empfindliche Haut. Es ist feuchtigkeitsspendend, revitalisierend, reizlindernd, tief regenerierend und hilft der Haut elastisch und sanft zu bleiben.

  • Jojobaöl Simmondsia chinensis

    Jojobaöl Simmondsia chinensis

    Dieser Strauch, der auch “wilder Haselstrauch“ genannt wird, wächst in den Wüsten von Zentralamerika und von Südamerika. Er hat Wurzeln, die bis zu 30 Meter tief wachsen und sich in densandigen Böden befestigen können. Sie nehmen die Mikro-Feuchtigkeit des Bodens auf und vertragen so eine vollständige Dürre von 12 bis 18 Monaten. Er produziert im wilden Zustand ein bis zwei Kilo ölhaltige Samen, von denen man das Jojobaöl extrahiert, das bei Zimmertemperatur ein flüssiges Wachs ist. Die Indianer benutzen diese Pflanze seit Jahrhunderten wegen ihrer Heilkraft und Verschönerungstugenden insbesondere für Haut und Haare.

  • Juckreiz

    Juckreiz oder Pruritus (lat. prurire = jucken) ist ein sehr häufig auftretendes Symptom auf der Haut. Einer der Hauptauslöser für Juckreiz ist der Botenstoff Histamin, welcher vom Immunsystem, infolge von auftretenden Allergien, freigesetzt wird. Es gibt sehr viele pathologische Ursachen für Hautjuckreiz, die häufigsten sind Hautkrankheiten wie Ekzeme, atopische Dermatitis und Neurodermitis.
    Durch Nutzung antiallergischer Kosmetikprodukte mit natürlichen beruhigenden Wirkstoffen, ohne Paraben, können die Beschwerden gelindert und gleichzeitig die Haut regeneriert werden.

K

  • Kosmetik

    Kosmetika existieren seit sehr langer Zeit, einige aus der Antike stammende Mischungen, wie das Cérat von Galien, werden auch in unserer Zeit noch genutzt. Heute sind sie einer Gesetzgebung unterzogen: Kosmetika sind alle Substanzen und Zubereitungen, welche dafür bestimmt sind in Kontakt mit äusserlichen Partien des menschlichen Körpers – Epidermis, Haare – zu treten, mit dem Ziel diese zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, ihren Geruch zu korrigieren, sie zu schützen und / oder in gutem Zustand zu bewahren. Kosmetik bezeichnet also die Körper- und Schönheitspflege, bzw. die Erhaltung, Wiederherstellung oder gar Verbesserung der Schönheit des menschlichen Körpers.

    In der Regel besitzen Kosmetika – in welcher Form sie auch auftreten - eine ähnliche Struktur zusammengesetzt aus aktiven Wirkstoffen, einem Exipienten, der diese durch die Haut transportiert und Konservierungsstoffen, die die Haltbarkeit garantieren. Im 21. Jahrhundert zeigt sich eine Entwicklung der Kosmetika hin zu sehr komplexen Formeln und Inhaltsstoffen, die sehr oft aus der Erdölindustrie stammen.

    Eine natürliche und wirkungsvolle Alternative existiert mit den Laboratorien, welche dem Bio-Label angehören. Zu diesen zählt auch ALPADERM mit der Entwicklung von natürlichen, hypoallergenen Kosmetika ohne synthetische Zusatzstoffe, mit pflanzlichen Wirkstoffen aus biologischem Anbau.

N

  • Nachhaltige Entwicklung

    Nachhaltige Entwicklung ist nach der Definition, welche 1987 von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung im sogenannten Brundtland-Rapport vorgeschlagen wurde:

    "Nachhaltige Entwicklung der Erde ist eine Entwicklung, die die Grundbedürfnisse aller Menschen befriedigt und die Gesundheit und Integrität des Erdökosystems bewahrt, schützt und wiederherstellt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können und ohne die Grenzen der Tragfähigkeit der Erde zu überschreiten.“

    Anders gesagt, es gilt einen zweischichtigen Ansatz zu unterstützen, welcher auf Werten (Verantwortung, Teilnahme und Teilen, Partnerschaft, Innovation, Fortbestand, Umkehrbarkeit, Vorsicht und Vorrausicht, soziale, geographische und generationenübergreifende Solidarität) basiert.
    Zwei Schlüsselbegriffe sind wichtig:
    Der Begriff „Bedürfnisse“, insbesondere der Grundbedürfnisse der Ärmsten der Welt, die die überwiegende Priorität haben sollten; und der Gedanke von Beschränkungen, die der Stand der Technologie und sozialen Organisation auf die Fähigkeit der Umwelt ausübt, gegenwärtige und zukünftige Bedürfnisse zu befriedigen.“ (Hauff 1987)

    Die Ökologen und andere Persönlichkeiten verschiedener politischer Organisationen betrachten den Begriff „nachhaltige dauerhafte Entwicklung“ als Oxymore.

  • Nachtkerzenöl Oenothera biennis

    Nachtkerzenöl Oenothera biennis

    Die aus Nordamerika stammende Nachtkerze ist in Europa erst seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Schon die Indianer kannten diese Pflanze wegen ihrer heilkräftigen und nahrhaften Eigenschaften. Wenn sie reif sind, enthalten die Fruchtkapseln dieser Blume mehrere hundert sehr kleine braune Samen, von denen man Öl extrahiert.

    Kosmetische Eigenschaften: Dank seiner an Vitamin E und essentiellen Fettsäuren reichen Zusammensetzung schützt Nachtkerzenöl die Haut vor vorzeitiger Hautalterung. Der sehr hohe Anteil an essentiellen Fettsäuren ist ideal, um den Wasserverlust der oberen Schichten der Epidermis zu reduzieren. Die Zellmembran schützenden Fettsäuren, verleihen ihm beste regenerierende Eigenschaften: Nachtkerzenöl wirkt reizlindernd, revitalisierend, restrukturierend und beugt Falten vor. Ob fettige, trockene oder normale Haut, Nachtkerzenöl reguliert ihre Feuchtigkeit und schützt sie vor äusseren Einflüssen (Sonne, Kälte, Wind und Umweltverschmutzung).

  • Natürliches Mineralwasser

    Natürliches Mineralwasser ist ein Wasser, welches im Boden geschützt ist vor jeglicher Verunreinigung und dessen chemische Zusammensetzung immer gleich bleibt.

    Es muss von Natur aus positive gesundheitliche Eigenschaften aufweisen. Obwohl es sehr viele von diesen Quellen gibt, welche einen sehr hohen Mineralstoffgehalt aufweisen, findet man auch unterirdische Quellen, welche nur einen geringen Mineralstoffgehalt besitzen und deshalb besonders geeignet für die Herstellung antiallergischer Kosmetikprodukte sind.

    Alpaderm hat für seine Bio Kosmetiklinie für sensible Kinder- und Erwachsenenhaut ein sehr reines Wasser aus den Alpe, welches in 1800m Tiefe entnommen wird und deren Qualität regelmässig von kompetenten Laboren geprüft wird. Dieses besonders gering mineralisierte Wasser wird in der Zusammensetzung von feuchtigkeitsspendenden und nährenden Cremes und der Reinigungsmilch verwendet, dadurch kann das Risiko zu Intoleranzerscheinungen der Haut und zu Allergien limitiert werden.

P

  • Paraben

    Im Jahr 2006 konnte man in 80% der Kosmetikprodukte in unseren Bädern diese chemischen Konservatoren wiederfinden, immer wieder genutzt wegen ihrer antibakteriellen Eigenschaften. Ausserdem sind sie als Zusatzstoffe in vielen Lebensmitteln, die wir konsumieren, obwohl sie nicht ungefährlich sind, da sie zu den chemischen Umweltverschmutzern mit östrogenen Eigenschaften gehören. Sie können Störungen im endokrinen System verursachen und so die Reproduktion und die Entstehung einiger Krebsarten beeinflussen.

    Das Schweizer Bio-Kosmetik-Laboratorium ALPADERM entwickelt seine natürlichen Pflegeprodukte ohne Parabene. Ein Derivat des Essigs wird für die Konservierung der hypoallergenen Cremes, der Reinigungsmilch für sensible Haut, des milden Shampoos und der Sonnencreme genutzt.

  • Pflege

    Zur Kosmetik zählen Pflegeprodukte, welche dazu bestimmt sind, den Aspekt der Haut zu verbessern bzw. ihn in gutem Zustand zu erhalten: Antifaltencreme, Tagescreme, Nachtcreme, Feuchtigkeitscreme, Blütenwasser, Reinigungsmilch, Balsam,...
    Alpaderm bietet eine antiallergische BIO Pflegelinie an, welche ausschliesslich natürliche Wirkstoffe, ohne Paraben oder andere synthetische Zusatzstoffe, enthält. Diese sind anerkannt für ihre feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkung, besonders geeignet für die empfindliche und reaktive Kinderhaut, sowie auch für deren Eltern.

R

  • Reaktive Haut

    Kinder und Erwachsene, welche eine reaktive oder irritierbare Haut haben, leiden unter brennenden, stichartigen Gefühlen auf der Haut oder auch unter Juckreiz, dessen auslösende Faktoren psychischer oder exogener (Kontakt mit allergenen Substanzen) Natur sein können. Reaktive Haut erfordert umso stärker geeignete kosmetische Pflegeprodukte – antiallergisch und natürlich. 
    Mit den Bio Cremes und der Reinigungsmilch von Alpaderm durchgeführte Tests zeigten eine hohe Toleranz und sehr gute Wirksamkeit ihrer feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften auf reaktiver Haut.
  • Römische Kamille Anthemis nobilis

    Römische Kamille Anthemis nobilis

    Ursprünglich aus Westeuropa und Nordafrika stammend, wächst die römische Kamille heute auch in Mitteleuropa. Ihre Eigenschaften sind stärker als jene der deutschen Kamille.

    Kosmetische eigenschaften: Römische Kamille wird zur Herstellung beruhigender Lotionen benutzt. Das erst vor kurzem in der Kamille entdeckte Azulen, hat sie zu einer der wichtigsten Pflanzen für natürliche Kosmetika gemacht. Auf Grund der anti-allergischen und reizmildernden Eigenschaften des Azulens wird die römische Kamille als das neue Allheilmittel für empfindliche Haut angesehen. Schon seit sehr langer Zeit wird sie gegen Hautausschläge verwendet.

S

  • Sanddorn Hippophae rhamnoïdes

    Sanddorn Hippophae rhamnoïdes

    Der Sanddorn ist ein dorniger Strauch, der nicht ohne Licht leben kann und sogar abstirbt, wenn er unter grösseren Bäumen wächst. Er benötigt Sonnenschein, salzigen Boden und bildet ein undurchdringbares Gebüsch an den Ufern des Ärmelkanals und der Nordsee.

    Heilkräftige und kosmetische Eigenschaften: Die seltene Fettsäure – Palmitoleinsäure, sowie die Carotine haben eine positive Wirkung auf Verbrennungen, Ausschläge und atopisches Ekzem. Ausserdem begrenzt der hohe Gehalt an Tocopherol (Vitamin E), welches eine antioxidative Wirkung besitzt, die Oxydationsvorgänge der epidermischen Schichten. Bei regelmässigem Gebrauch trägt Sanddorn dazu bei die Schönheit der Haut zu erhalten, sowie der Bildung von Sklerose und Falten vorzubeugen.

  • Schuppenflechte (Psoriasis)

    Die Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine chronische Hautkrankheit, welche sich schubweise entwickelt. Sie produziert weisse, vertrocknete Schuppen, fast wie Mehl, teilweise begleitet von Juckreiz auf einzelnen Körperteilen oder dem ganzen Körper, je nach Stärke der Krankheit. 1/3 der auftretenden Fälle sind erblich bedingt. Die Krankheit kann aber auch nach einer Infektion oder auf Grund von Stress auftreten. Es gibt nur Behandlungsmöglichkeiten, welche die Symptome abschwächen und ihre Häufigkeit verringern.

    Zusätzlich zu einer angepassten Medikation und einer Bestrahlung mit UV-Licht, ist eine gute Hydrierung der Haut unerlässlich. Die nährenden Eigenschaften von Nachtkerzen- und Boretschöl, sowie die beruhigende Wirkung von Kamillenöl, speziell in der Alpenwachscreme des Bio-Laboratoriums ALPADERM, bilden einen natürlichen, feuchtigkeitsspendenden und antiallergischen Partner im Kampf gegen diese Hautkrankheit

  • Schweiz

    Schweiz

  • Sensible Haut

    Unter Einfluss von genetischen und umweltbedingten Faktoren kann die Haut hypersensibel werden. Diese Haut reagiert sehr schnell mit Irritationen deren Reaktionen Schwellungen, Schuppen, Rötungen, stechendes oder ziehendes Gefühl, Juckreiz oder Ekzeme sein können. Diese unangenehmen Beschwerden vor allem bei kleinen Kindern werden oft noch durch die Nutzung von zu aggressiven kosmetischen Produkten bzw. Reinigungsprodukten verstärkt. 
    Studien zeigen, dass umso grösser der Wasserverlust der Haut ist, das heisst die Quantität von durch Evaporation verlorenem Wassers durch die Haut (ausser Schweiss) zunimmt, desto höher wird ihre Sensibilität verbunden mit dem Austrocknen. Deshalb ist es so wichtig,  die Feuchtigkeit sensibler Haut sant zu verbessern. 
    Mit ihren feuchtigkeitsspendenden Bio Cremes und Lotionen auf der Basis natürlicher Wirkstoffe, wie Nachtkerzen- und Borretschöl, sowie auch Mineralwasser, wird die Lipidschutzbarriere der Haut wiederhergestellt und limitiert die Kettenreaktion von Intoleranzerscheinungen.

  • Speik-Lavendel Lavandula latifolia

    Speik-Lavendel Lavandula latifolia

    Ursprünglich aus Persien und den Kanarischen Inseln, wurde Lavendelwahrscheinlich von den Phokäern gleichzeitig mit Weinreben und Olivenbäumen nach Frankreich gebracht. Lavendel ist ein kleiner Busch von 20 bis 60 cm Höhe und wächst im Mittelmeerraum an trockenen und kalkigen Hanglagen.

    Kosmetische eigenschaften: Im 18. Jahrhundert wurde Lavendel ähnlich wie Rosmarin gegen Krankheiten des Nervensystems genutzt. Wegen seiner bekannten desinfizierenden und beruhigenden Eigenschaften wird Lavendelwasser auch als Beruhigungsmittel ins Bad gegeben.

T

  • Talg

    Unsere Haut sondert auf natürlicherweise Talg ab , einen Fettfilm, der dazu dient die Haut vor äusseren Aggressionen zu schützen und ein Austrocknen zu vermeiden. Talg schützt ebenfalls vor Infektionen, bewahrt die Weicheit und Elastizität der Haut und erzeugt eine gewisse Wasserundurchlässigkeit. Die unreife Babyhaut sondert nicht immer genügend Talg ab. Um sie vor dem Austrocknen, einer direkten Ursache der atopischen Dermatitis, zu schützen, muss man sie regelmässig nähren und feucht halten. Die sehr nährenden und antiallergischen Cremes auf der Basis von Wachs ermöglichen trockener und sensibler Haut einen zusätzlichen Schutz. Sie helfen den Fettschutzfilm der Haut wiederherzustellen und tragen zur Vorbeugung gegen das Auftreten von Schuppen und Hautentzündungen bei.

  • Trockene Haut

    Trockener und ausgetrockneter Haut, in der Medizinsprache Xerose genannt, fehlt Feuchtigkeit.

    Sie provoziert ein unangenehmes Ziehen, Jucken, Rötungen, Schuppenbildung und feine Risse. Unabhängig von ihren genetischen Vorraussetzungen: dick oder dünn, sensibel oder nicht, reaktiv oder nicht, kann die Haut austrocknen. Eine sehr trockene Haut kann ebenfalls eine Allergie oder Hautkrankheit hervorrufen, wie Ekzem oder Psoriasis. Beeinflussende Faktoren für die Dehydrierung der Haut sind vor allem klimatische Bedingungen (Kälte, Sonnenbestrahlung) , unausgewogene Ernährung und die Verwendung von reizenden Kosmetikprodukten.

    Um die natürliche Schutzschicht aus fettigen Substanzen und Wasser wiederherzustellen, ist die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit das Wichtigste. Die Aufgabe der feuchtigkeitsspendenden Bio Cremes und Lotionen auf Basis natürlicher Wirkstoffe, wie Nachtkerzen- und Borretschöl, sowie Mineralwasser, ist es die Schutzbarriere der Haut wiederherzustellen und ausserdem die Epidermis mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ebenso gibt sie der Haut seine Zartheit zurück und verbessert das Hautbild.

W

  • Weisse Lilie Lilium candidum

    Weisse Lilie Lilium candidum

    Diese schöne, angenehm riechende Blüte wurde schon von den alten Mittelmeerzivilisationen gepriesen, ebenso pflanzte man in den königlichen Gärten der minoischen Zivilisation weisse Lilien, wie eine in Knossos gefundene bemalte Vase bestätigt.

    Kosmetische Eigenschaften: Die weisse Lilie ist ein wertvolles traditionelles Heilmittel zur äusseren Anwendung. Ihre in Alkohol aufbewahrten oder in Olivenöl eingeweichten Blütenblätter wurden früher auf dem Lande – lange vor der Erfindung des Heftpflasters -zum Schutz von Wunden genutzt. Die so vorbereiteten Lilienblüten wirken bei oberflächlichen Verbrennungen, Schürfwunden oder Rissen desinfizierend und vernarbend.

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